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08.03.2010 - TED-Ergebnisse der 14. Handelsblatt-Jahrestagung „Stahlmarkt 2010“

Stahlindustrie erwartet höhere Stahlpreise

Die Stahlindustrie rechnet erst nach 2012 mit hoher Auslastung. Probenehmer am Hochofen von ThyssenKrupp Steel in Duisburg. Foto: Stahl-Zentrum
Die Stahlindustrie rechnet erst nach 2012 mit hoher Auslastung. Probenehmer am Hochofen von ThyssenKrupp Steel in Duisburg. Foto: Stahl-Zentrum
stahl und eisen - 

Die Stahlpreise werden nach Einschätzung der rd. 250 Teilnehmer der diesjährigen 14. Handelsblatt-Jahrestagung "Stahlmarkt 2010" steigen. Rund 70 % der Vertreter aus der Stahlindustrie gaben in der erstmalig im Rahmen der Tagung durchgeführten TED-Umfrage an, 2010 mit steigenden Preisen zu rechnen. Traditionell lebt die Stahlindustrie mit Zyklen. Besondere Herausforderungen bergen die Zyklen nach Einschätzung von rd. 40 % der Teilnehmer für die Stahlproduzenten. Die Auswirkungen der Höhen und Tiefen der Stahlindustrie haben aber auch Verarbeiter, die Stahldistribution und letztlich die Endkunden zu tragen.

Die verhalten optimistische Stimmung der diesjährigen Handelsblatt-Jahrestagung zeigte sich auch bei der Antwort der Teilnehmer auf die Frage, wann die deutsche Rohstahlproduktion wieder 45 Mio. t erreichen wird. In den nächsten zwei Jahren rechnen nur wenige mit einer Produktion auf Vorkrisenniveau. 44,3 % prognostizieren nach 2012 wieder ein sehr hohes Rohstahlproduktionsniveau. Bereits 2012 erwarten 26,1 % eine hohe Kapazitätsauslastung. Eindeutig fiel die Beurteilung der Befragten hinsichtlich der weiteren Wachstumspotenziale in China aus. Über 80 % rechnen damit, dass der Stahlverbrauch in China weiter steigen wird.

Quelle: Euroforum Deutschland SE, Düsseldorf